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Fasten … Eigentlich …

Eigentlich…
 
… bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu.
 
Dieser Satz des ungarischen Schriftstellers Ödön von Horvath steht für mich immer am Beginn der Fastenzeit.
 
Wie schade ist es, das die meisten Menschen die Fastenzeit mit Verzicht verknüpfen – oder?
 
Die Fragen: „wie möchte ich sein? wohin möchte ich? und was tut mir gut?“ haben nicht zwingend mit Verzicht zu tun. Oder?
 
Ich bin als Nachzügler dieses Jahr in die Fastenzeit gestartet, denn ich habe bemerkt das mit den Veränderungen die 50+ so mit sich bringt, eine spannende innere Reise beginnt.
 
Veränderungen begleiten uns ständig, planen ist schwierig – die schwierigste Aufgabe für mich ist häufig im hier und jetzt zu bleiben. Die Dinge erstmal so nehmen wie sie sind, und nicht darüber ärgern, auch wenn ichs manchmal gern anders hätte…
Darum habe ich euch meinen Reiseplan hier geteilt.
 
 
Bewußt machen, was den Alltag ausmacht, was ich mir wünsche und auch was dabei helfen kann.
Klar steht da auch etwas über Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit.
 
Momentan kommt allerdings die Erkenntnis, das alles, worauf ich verzichte, genaugenommen überflüssiger Ballast ist!
 
In diesen unruhigen Zeiten tut es mir gut, zu wissen wohin ich will, welche Werte von Bedeutung sind, was mir wichtig ist.
Ist das Ziel klar, können wir handeln. Manchmal ist das Weglassen von Überflüssigem der wahre Luxus und macht das Leben leicht!
 
Für mein Empfinden – kein Verzicht. Eher ein Gewinn für mich, mein Leben, meinen Weg.
 
Wie geht es Dir?
Welchen Ballast kannst Du getrost am Wegesrand auspacken und liegen lassen?
 
❤️lich Susanne
 
Ps: manchmal hilft es einen Brief an sich selbst zu schreiben.
In meinem Fall, eine Postkarte, von hier