Strandfunde…
Steine… Ruhe „finden“
Für mich gibt es wenig entspannteres, meditativeres als hier einen Tag am (Stein)Strand zu verbringen, an der Küste zu laufen, aufs Meer zu schauen.
Das gefühlt schon immer.
Auch wenn mir als Kind das hocken am Strand und nach Muschelschalen und anderen Schätzen Ausschau zu halten deutlich leichter fiel als heute.
Und dann mit der Tasche voller wunderbarer Dinge den Heimweg anzutreten… unbezahlbar!
Die Geschichten von Hühnergöttern und Hünengräbern faszinieren mich mein Leben lang – und hier, in dieser Landschaft, finde ich beides.
Es macht mich ehrfürchtig.
Vor der Kraft der Natur, denn wie verrückt ist es, das Wasser Löcher in Steine wäscht? Ebenso vor der Kraft unserer Vorfahren. Die aus welchen Gründen auch immer tonnenschwere Findlinge zu beeindruckenden Grabmonumenten arrangierten.
In der Romantik wurden diese Monumente unserer Verfahren als Sinnbild für den Tod, Melancholie, die Verbindung zur Vergangenheit und die meditative Betrachtung der Natur stilisiert und in wunderbaren Bildern verewigt.
Heute sind sie leider oft zerstört, überwuchert, unbeachtet.
Ich empfinde sie als unglaubliche Kraftorte, die einladen zur Stille, zum Fühlen, zum Sein.
Hier habe ich beides…
Hühnergötter in Unmengen in der Nähe der Kreidefelsen und imposante Hünengräber.
Das Hünenbett in Dwasieden inspirierte auch Caspar David Friedrich zu seinem Gemälde Hünengrab im Schnee.
Was sind Eure Orte und Glücksmomente?

lich Susanne