Allgemein
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Fasten … Eigentlich …
Eigentlich…… bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu.Dieser Satz des ungarischen Schriftstellers Ödön von Horvath steht für mich immer am Beginn der Fastenzeit.Wie schade ist es, das die meisten Menschen die Fastenzeit mit Verzicht verknüpfen – oder?Die Fragen: „wie möchte ich sein? wohin möchte ich? und was tut mir gut?“ haben nicht zwingend mit Verzicht zu tun. Oder?Ich bin als Nachzügler dieses Jahr in die Fastenzeit gestartet, denn ich habe bemerkt das mit den Veränderungen die 50+ so mit sich bringt, eine spannende innere Reise beginnt.Veränderungen begleiten uns ständig, planen ist schwierig – die schwierigste Aufgabe für mich ist häufig im hier und jetzt zu bleiben. Die Dinge erstmal so nehmen wie sie sind, und nicht darüber ärgern, auch wenn ichs manchmal gern anders hätte…Darum habe ich euch meinen Reiseplan hier geteilt.Bewußt machen, was den Alltag ausmacht, was ich mir wünsche und auch was dabei helfen kann.Klar steht da auch etwas über Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit.Momentan kommt allerdings die Erkenntnis, das alles, worauf ich verzichte, genaugenommen überflüssiger Ballast ist!In diesen unruhigen Zeiten tut es mir gut, zu wissen wohin ich will, welche Werte von Bedeutung sind, was mir wichtig ist.Ist das Ziel klar, können wir handeln. Manchmal ist das Weglassen von Überflüssigem der wahre Luxus und macht das Leben leicht!Für mein Empfinden – kein Verzicht. Eher ein Gewinn für mich, mein Leben, meinen Weg.Wie geht es Dir?Welchen Ballast kannst Du getrost am Wegesrand auspacken und liegen lassen?
lich SusannePs: manchmal hilft es einen Brief an sich selbst zu schreiben.In meinem Fall, eine Postkarte, von hier -
Ostsee – Strandfunde
Strandfunde…Steine… Ruhe „finden“Steine, Wasser, Natur…Für mich gibt es wenig entspannteres, meditativeres als hier einen Tag am (Stein)Strand zu verbringen, an der Küste zu laufen, aufs Meer zu schauen.Das gefühlt schon immer.Auch wenn mir als Kind das hocken am Strand und nach Muschelschalen und anderen Schätzen Ausschau zu halten deutlich leichter fiel als heute.Und dann mit der Tasche voller wunderbarer Dinge den Heimweg anzutreten… unbezahlbar!Die Geschichten von Hühnergöttern und Hünengräbern faszinieren mich mein Leben lang – und hier, in dieser Landschaft, finde ich beides.Es macht mich ehrfürchtig.Vor der Kraft der Natur, denn wie verrückt ist es, das Wasser Löcher in Steine wäscht? Ebenso vor der Kraft unserer Vorfahren. Die aus welchen Gründen auch immer tonnenschwere Findlinge zu beeindruckenden Grabmonumenten arrangierten.In der Romantik wurden diese Monumente unserer Verfahren als Sinnbild für den Tod, Melancholie, die Verbindung zur Vergangenheit und die meditative Betrachtung der Natur stilisiert und in wunderbaren Bildern verewigt.Heute sind sie leider oft zerstört, überwuchert, unbeachtet.Ich empfinde sie als unglaubliche Kraftorte, die einladen zur Stille, zum Fühlen, zum Sein.Hier habe ich beides…Hühnergötter in Unmengen in der Nähe der Kreidefelsen und imposante Hünengräber.Das Hünenbett in Dwasieden inspirierte auch Caspar David Friedrich zu seinem Gemälde Hünengrab im Schnee.Was sind Eure Orte und Glücksmomente?
lich Susanne -
No S*X
Eigentlich ganz einfach – oder?Aber von Anfang an – ich freue mich immer über neue Anfragen nach Terminen – sei es für Massagen oder auch Coaching. Empfehlungen sind großartig und wer damit kommt, bekommt in jedem Fall einen Termin.Aber – das Ganze hat einen Beigeschmack – 90% der Anfragen von Männern entpuppen sich als mehr oder weniger freundlich formulierte Anfragen nach „Spezialmassagen“– Tantra– Inti*massage– Schamanistischer Behandlung mit Freundin– spezielle Entspannung gerne 90 min für 250 €– Geld spielt keine Rolleund anderes…Lehne ich ab, wird nachgefragt, ob ich mir das leisten kann.Warum?Wie viele meiner männlichen Kollegen in diesem Bereich bekommen wohl solche Anfragen? Völlig egal ob von Mann oder Frau…Übrigens habe ich solche (An)Fragen noch von keiner Frau bekommen.Wie kommt Mann auf so etwas?Unangemessen, unhöflich, übergriffig ist noch das wenigste was mir dazu einfällt.Glauben diese Männer ernsthaft, das stünde ihnen zu? Frauen hätten das zu machen, so ganz selbstverständlich?Oder der Preis heiligt alles?Das ist weder witzig, noch nett und schon gar kein Kompliment – wie hin und wieder versucht wird abzuwiegeln.Vielleicht versteht ihr, das so etwas die Freude an meiner Arbeit trübt und vorsichtig macht.Der große schwarze Hund an meiner Seite hilft etwas.Genauso wie die Tatsache das Prävention, Wellness, Selbstfürsorge eher Themen für Frauen sind.Und dafür bin ich sehr dankbar
Ich bin wirklich dankbar für die vielen wunderbaren Frauen in meinem Kundenkreis – und das gilt natürlich auch für die Männer.Trotzdem möchte ich das einmal so deutlich ansprechen! Denn es ist unangemessen, persönlich und se*uell übergriffig!Dabei liebe ich meine Arbeit wirklich, bin sehr froh darüber so arbeiten zu dürfen und schätze meine Klienten sehr, auch die männlichen! -
Meditation im Layrinth – Reise zum Disibodenberg
„Gott hat den Menschen nach dem Vorbild des Firnaments geformt und seine Kraft mit der Macht der Elemente gestärkt; er hat die Weltkräfte fest in das Innere des Menschen eingefügt, so dass der Mensch sie beim Atmen einzieht und ausstösst, wie die Sonne, welche die erde erleuchtet, ihre Strahlen aussendet und wieder an sich zieht.“Diese Worte der Hildegard von Bingen, findet man am Weg der Stille, am Disibodenberg.Sie sind prophetisch, erschreckend und aus der Sicht des Mittelalters beeindruckend formuliert.Gestern im Schein der wunderbaren Herbstsonne, haben diese Worte bei mir besonderen Eindruck hinterlassen.Die Sonne hatte wahnsinnige Kraft und hat diesen besonderen Ort für unere kleine Gruppe in eine magische Atmosphäre getaucht. Der Disibodenberg mit seiner Geschichte und der Ruine wurde bekannt durch die berühmte Bewohnerin des Klosters Hildegard von Bingen, ist aber noch so viel mehr.Ich kann euch nur ans Herz legen, diesen Kraftort zu besuchen und in seine Magie einzutauchen.Ganz besonders ist die Reise durch das Labyrinth, was eine Reise zu dir selbst werden darf.Ein Labyrinth ist immer weit mehr als nur ein Weg. Es ist eine Einladung dir bewusst zu begegnen. Du darfst wahrnehmen, was sich zeigt und was bereit ist, sich zu wandeln.Auch das kleine Museum & Café der Scivias Stiftung ist einen Besuch wert!(Kaffee und Kuchen sind nach dem Ausflug wirklich lecker!)Nächstes Jahr gerne wieder!
lich Susanne -
Sommerloch. die 2.
Ich wollte doch hier noch von Neuigkeiten berichten…Und dann fällt wieder der Alltag über einen her.Wer kennt das noch?Gestern Abend hatten wir hier einen voll ausgebuchten und herrlich witzigen Abend mit der Bodybalance.Natürlich ist neben dem Fokus auf Stärkung der Tiefenmuskulatur, Mobilisierung, Körperwahrnehmung und Atmung immer auch Raum für persönlichen Austausch. Dafür ist es ja ein sehr individueller Kurs mit maximal 5 Teilnehmern.Es geht dann auch oft um den Streß auf der Arbeit, nervige Aufgaben oder Kollegen… Das schaffen wir zumeist gemeinsam mit viel Humor wegzulachen, so das am Ende aus den 90 min jeder entspannt und gestärkt wieder rausgeht.(Die bei der Entspannungseinheit abgegebenen Frühstücksbestellungen können leider nicht berücksichtigt werden!)Ich bin froh, das uns das miteinander so gut gelingt!Aber um noch besser zu werden und nutze ich die, im Sommer, größeren Zeitfenster für Weiterbildung (Onlinekurse mit dickem Skript, lesen bis der Kopf raucht)
Meditation und Achtsamkeit
Resilienzcoaching
Yoga am ArbeitsplatzFutter fürs Hirn, neue Ideen und Impulse tun mir immer gut. Die neuen Wege die wir dann gemeinsam gehen können, tun Euch gut! -
Sommerloch – die 1.
Im Sommer gibt es für mich mehr freie Tage.Offensichtlich ist es nicht so die Zeit um eine Massage zu buchen (Stammkund:Inn:En mal ausgenommen) – aber auch das hat seine guten Seiten!So gibt es Zeit für andere Dinge, mit den Hunden an Main oder in den Wald, Ausflüge um die Welt zu erkunden, Weiterbildung, kreativ sein, die Seele baumeln lassen, in der Sonne, auch bei Regen, im Garten … und beobachten.Das meiste ist heuer schon vertrocknet, und es ist auch gar nicht so einfach mit einheimischen, blühenden Arten ganzjährig etwas für die fliegenden Gäste im Garten zu tun…Ein solcher Garten ist vielleicht auch weniger ordentlich, unorthodox und entspricht sicher nicht dem deutschen Kleingartenregularium… Aber zum Glück darf ich tun, was passt.
Kräuter, Wildblumen, Arzeneipflanzen, Disteln, trockenresisrente Arten… Und eben auch mal Dinge einfach nur stehen lassen.Der Dank?Es summt und brummt.Herr & Frau Amsel ziehen schon wieder eine Brut, versteckt in der Hecke, groß. Meisen und Spatzen hüpfen durch die Bäume und nachts dreht Max durch, weil der Igel im Garten schmatzt.Das und noch viel mehr kleine Wunder passieren, hilft man der Natur mit ein paar Pflanzen und vielleicht auch hier und da geziehlter UnordnungEin Plädoyer dafür, der Natur Raum zu geben, nicht immer alles perfekt haben zu wollen.Schönheit braucht keine Perfektion.Und Perfektion macht keine Gelassenheit!Ein Plädoyer dafür, sich selbst Raum und Ruhe zu geben. Vielleicht auch das Leben hin und wieder machen zu lassen und zu vertrauen!Ein Plädoyer, auch mal die Kontrolle abzugeben, alle Fünfe grade sein zu lassen und zu Leben…Und von den anderen Sachen und davon, trotzdem vorwärts zu kommen und Ziele zu haben, erzähle ich ein andermal -
Neues aus der Praxis – II
Neues aus der PraxisTeil 2Entspannung & Wellness hat einen neuen Raum.Im Auwanneweg ist ein großer, gemütlicher Raum entstanden.Endlich wieder Platz und die Möglichkeit für Wellness Abende, den Mädelsabend, Entspannungskurs, Achtsamkeit & Auszeiten.
Klangschalenmassage
Heiße Steine
Detox & Faszien Massagen
Meditatonsabende
MädelsAbend
Frühlingskur (eine ganzheitliche Begleitung durch die Fastenzeit)
Bodybalance (stärke Dein Körpergefühl & Körperwahrnehmung)
Entspannungsabende
Abende zum Jahreskreis
… und sicher noch vieles mehr!All dies im Auwanneweg 23 möglich!Gerne nachfragen bei Interesse.Bis dahin
lich Susanne -
Neues aus der Praxis – I
Neues aus der Praxis
Teil 1Endlich ist sie da.Eine neue Massageliege – für mich rückenfreundlicher…und für Dich auch sehr komfortabel.Ich höre oft, es gäbe bei mir ja nur noch die Kurse. NEIN!Die sind ein zusätzliches Angebot zu meinem sonst ganzheitlichen Ansatz.Muskulatur ist ein Körperspeicher für Emotionen.Daher ist auch der Teil mit Entspannung, Achtsamkeit und Körperwahrnehmung sehr wichtig um im ganzen zur Ruhe zu kommen!Die Massagen bleiben natürlich!Klassisch Massagen könnt ihr weiterhin anfragen, und wir finden einen Termin!Bis dahin
lich Susanne -
Krafttiere fürs Jahr – Die Amsel
Krafttiere fürs JahrDie AmselJa, dieser kleine fröhliche Allerweltsvogel hat uns etwas zu sagen und kann uns führen.Die Amsel ist uns allen vertraut, vor allem die Männchen mit dem leuchtend gelben Schnabel, dem glänzend schwarzen Federkleid und dem wunderbaren Gesang.Egal ob sie bei uns ihre Jungen groß ziehen, ein Bad im Garten nehmen oder im Herbst im Sturzflug die noch verbliebenen Früchte stibitzen – sie begleitet uns als echter Kulturfolger, als Park & Gartenvogel.Sie galt in alter Tradition als Torwächter zur Zwischenwelt, dämmerungsaktiv, überall zu hören. Sie bewacht die Grenzen, zeigt den Weg. Sie fordert Dich auf, Deine eigenen Grenzen zu wahren, zu schützen. Pass auf dich auf, das es stimmig für dich ist. Setze deine Grenzen liebevoll, aber bestimmt.Gleichzeitig steht sie für Optimismus und Lebensfreude. Wem wird es nicht warm ums Herz, wenn die kleinen schwarzbefrackten Gesellen durchs Laub hüpfen, immer auf der Suche nach fressbarem.Immer auf der Suche nach dem Guten.Als Vogel der Dämmerung ist die Amsel allerdings auch ein Wandler in der Zwischenwelt, sie fordert dich auf Deinen Weg zu finden, Deinen inneren Ruf zu achten. Motivation und Potentiale zu entdecken – es gibt Zeiten, da ist es wichtig den Verpflichtungen im Außen zu folgen, aber eben auch solche in denen unser inneres Wachstum, das Lied der Seele, die Welt der Träume und Mythen genauso wichtig ist.Jetzt erklingt schon wieder der Frühlingsgesang aller Vögel und die Amsel stimmt mit ein.Das wärmt das Herz, bringt Lebensfreude und macht Lust auf Sonne und Frühling – auch wenn es gerade noch nicht danach aussieht!Am 22.3. feiern wir den Frühlingsbeginn und da darf gerne noch einmal orakelt werden!Achtet einmal auf die Dinge am Wegesrand, überseht auch die kleinen Wesen die uns begleiten nicht. Es ist die Welt die uns umgibt, Umwelt… Das meint dieses Wort.
lich Susanne -
Krafttiere für das Jahr – Die Katze
Krafttiere für das JahrDie KatzeDie Katze als Krafttier weist dir den Weg zur inneren Einkehr und sie zeigt dir, wie wichtig aufmerksame Beobachtungen und Ruhe sind.Willst du wild sein, bist du es. Möchtest du deine sanfte Ader ausleben, tust du es.Dein Seelentier begleitet dich zu jeder Zeit und wohnt vielleicht sogar bereits bei dir.Ja, ersteinmal geht es um Tiere, die mir sehr nahe sind – mit mir leben. Man sagt es gibt Katzen-Menschen und Hunde Menschen. Ich für meinen Teil möchte beide nicht missen.Die unabhängige Katze, die doch immer wieder da ist und ihre Liebe und Verbundenheit zeigt. Bei uns schlicht ‚der kleine König‘, der uns immer wieder alle um den Finger wickelt.Katzen gelten als Wandler zwischen den Welten, als Tiere der Dämmerung, mit ihren leisen Sohlen, auf denen sie plötzlich aus dem Nichts aufzutauchen scheinen. Und das gilt für kleine und große Katzen!Katzen werden von jeher Frauen und Göttinnen zugeordnet. Warum wohl ausgerechnet ein so unabhängiges, manchmal auch extrem stures Tier? (Wenige Tiere können so angepisst aus der Wäsche schauen.)Und dem schlechten Ruf, vor allem bei schwarzen Katzen zum Trotz, als Krafttier sind sie positiv besetzt, sie unterstützt für bessere Intuition, deinem Bauchgefühlzu Vertrauen und Dich von fremden Einflüssen zu lösen.Eine Katze bleibt halt stets bei sich…





















