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    Veränderungen & Transformation

    Spürst Du die Zeit. Die aufsteigende Wärme, das Wachsen und Werden?
    Die Kräfte des erwachenden Lebens?

    Transformation und Veränderung,
    im Frühjahr nach der langen Dunkelheit besonders spürbar.

    In jedem Jahr, wenn die Natur erwacht rollt diese, sich erneuernde Kraft mit ungeheurer Macht zur Veränderung über uns und nimmt oft auch altes mit, was nicht mehr zu uns gehört.

    Dieser Wandel ist spürbar – nicht nur in der immer grüner werdenden Natur.
    In diesem Jahr scheint es auch, als seien wir alle etwas dünnhäutiger, als sei die Veränderung deutlicher spürbar. Aus vielen Gesprächen nehme ich mit, wie kräftezehrend die momentane Zeit auf vielen Ebenen wahrgenommen wird.
    Das Leben zwischen Klimawandel und Weltkriegsszenarien, gleichzeitig scheint es auch im Privaten an vielen Stellen zu brodeln.

    Wie heißt es so schön?

    Momentan auch mit der Frage: „Ja wo will es denn hin mit uns?“

    Die Kraft der Veränderung und Transformation scheint besonders stark, aber eben auch die Möglichkeit, wenn nicht gar die Notwendigkeit. Schon an der See, im Urlaub an meinem Kraftort, mit den vielen Lochsteinen hat mich dieses Thema beschäftigt und immer wieder kommt es an verschiedenen Orten zum Tragen.

    Im Zuhause, im Alltag fehlt oft die Zeit für bewußte Auszeiten, Ruhe und Kraft im kleinen zu finden ist deshalb um so wichtiger – etwas zu haben, damit du jeden Tag einen kurzen Moment den Fuß aus dem Hamsterrad nehmen kannst.

    Jetzt geht es weiter. Auch mit der Fastenzeit ist in diesem Jahr eine fühlbare Veränderung eingetreten. Eine andere Ernährung, die Körpermitte finden, das Verständnis, was das eine mit dem anderen zu tun hat.

    Im Frühjahr ist die Lust zu starten besonders groß. Das frische Grün im Garten lädt uns ein die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Die wunderbaren Farben der Frühblüher, die ersten Insekten beim Wärmetanken zu beobachten und Pläne für den Sommer zu schmieden.

    Es ist Zeit zu erblühen, zu Wachsen und zum Erwachsen werden.

    Wandlung
    Veränderung
    Transformation

    All das was ist, all das was sein kann – wird in einem anderen Licht betrachtet, anerkannt in dem was es ist und gewandelt zu etwas Neuem, Verändertem. Ich kann es spüren.

    Nicht alles was alt ist, ist die einzig gültige Wahrheit – neues Wissen, neue Erfahrungen kommen hinzu. Wir dürfen und müssen offen sein, für diesen Weg, das Neue zulassen und manch Altes auch endgültig loslassen.

    Erlauben wir uns, alles zu sein
    Bereit auch für das Neue, unerwartete

    ♥️lich Susanne
     
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    Die Ostsee – mein Kraftort

    Die Ostsee…
    … und ihre 1000 Gesichter.
    Mein Ort der Kraft & innerem Frieden.
     
    Die Weite, Wind & Wellen, die Ruhe, stundenlang den Strand entlang, Steine und Muscheln suchen. Die Haare vom Wind zerzaust, und der Kopf wunderbar leer, nur das Wellenrauschen und Vogelstimmen – einfach wunderbar.
     
    Wenn ich von hier zurück komme, bin ich entspannt, mit freiem Kopf und ’steinreich‘. Ok, die Steine sind nicht groß, haben fast alle mindestens ein Loch und haben sicher nur für mich eine Bedeutung, die Hühnergötter.
     
    Lochsteine gelten als Symbole für Transformationen.
     
    Veränderungen… Sie machen uns oft Angst und trotzdem sind sie für unsere Weiterentwicklung unverzichtbar.
    Manchmal frag ich mich, welchen Zeitraum es benötigt bis so ein Stein durch ist…
    Und wie lange braucht es, bis ein Mensch, bis er – landläufig gesagt – durch ist?
     
    Ganz unterschiedlich, ganz individuell, soviel ist sicher.
     
    Manch einer verfügt über eine großartige Resilienz und die Stürme des Lebens prallen ab und manch einer ist dann eben einfach ‚durch‘.
    Sowie manch ein Stein härter ist und ein anderer eben Schwachstellen hat. Und das bemerkenswerte ist immer wieder, WASSER höhlt den Stein….
    (Beim Menschen Verletzungen über die man nicht spricht, alte Wunden, die aufreißen, Glaubenssätze, Dogmen…)
    Und dann kann man oft nicht anders, als Hinschauen, Dinge anders betrachten, sie hinterfragen, eine Transformation beginnt.
     
    Am Ende steht man da, in veränderter Form, gestärkt und vielleicht auch mit der Fähigkeit bestimmte Dinge einfach durchzulassen.
    Das ist für mich ein guter Weg. Vor allem wenn man sich bewußt macht, was man alles schon geschafft hat!
     
    Deshalb bedeutet mir diese Auszeit hier, genau das, immer wieder aufs Neue. So komme ich mit frischer Kraft und neuen Ideen wieder um auch Dich auf einem solchen Weg zu begleiten.
    Auf dem Weg, der Mensch zu sein, der Du wirklich wirklich sein willst!
    ♥️lich Susanne
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    Herbst

     
     
    Herbst am Main…
    Was für wunderbare Farben.
     
    ‚Der Herbst zeigt uns, wie schön es ist, Dinge loszulassen.‘
     
    Um ein Stück näher an der Natur zu sein, haben wir im Frühjahr einen Teil des Gartens begonnen umzugestalten. Natur, Sonne, frische Luft – das tut uns gut, genau wie achtsames Gehen. Die Spirale im Garten ist eingewachsen… 36 Steine, 36 gute Gedanken an Dich, Affirmationen, Mantras…
    Probiere es aus!
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    Herbstbeginn – Gedanken zum Jahreskreis

    Tag- und Nachtgleiche. Ab heute werden die Nächte länger, es wird kühler, Regen fällt, es wird Herbst. Wir treten ein in die winterliche Jahreshälfte.

    Die Natur zieht sich zurück, die letzten Früchte reifen, die Farben der Natur verändern sich. Der Herbst und der kommende Winter laden ein, stiller zu werden und ein wenig zur Ruhe zu kommen. Auch wenn der Alltag das so nicht in vollem Umfang zulässt, so können wir uns doch im Privaten etwas zurück ziehen, Stress und Hektik hinter uns lassen und zur Besinnung kommen.

    Ballast abwerfen tut uns in jedem Falle gut, so wie die Bäume ihre Blätter abwerfen um sich auf das kommende Frühjahr und das neue Jahr vorbereiten, so werden wir eingeladen mit Vergangenem abzuschließen und Altes hinter uns zu lassen.

    Bei uns allen enden Lebensphasen, Freundschaften, Beziehungen, Arbeitsstellen, Themen, Denkweisen …

    während sich vollkommen neue Türen öffnen.

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    Die lieben Vierbeiner

    Wer mich kennt, weiß es – eigentlich gibt es mich nur mit Hund. Meine beiden liebenswerten älteren Herren gehören einfach zu mir. Und gefühlt war ich auch immer nur dann ein ganzer Mensch, wenn es tierische Begleitung in meinem Leben gab. Für mich ein Plus an Lebensqualität, auch wenn es natürlich eine Entscheidung ist, die Verantwortung und in vielen Bereichen Veränderungen und manchmal auch deutliche Abstriche mit sich bringt. Für mich ist es das wert!

    Auch unsere Vierbeiner haben Gelenkprobleme, Schmerzen oder mal einen versprungenen Fuß – also logisch für mich, mein Wissen und meine Arbeitsmethodik auch in diesem Bereich zu erweitern.

    Dorn Breuss für Hunde

    Schon lange fasziniert mich die Kombination dieser beiden Methoden – die auch unabhängig voneinander eingesetzt werden können.

    Die Methodik nach Dorn ist eine sanfte manuelle Methode in der über eine Mobilisierung in der Bewegung Fehlstellungen an Gelenken und Wirbeln korrigiert werden können und somit eine erhöhte Mobilisierung und Schmerzlinderung eintritt. Da Wirbel mit inneren Organen in Verbindung stehen, lassen sich auch unter Umständen organische Beschwerden positiv beeinflussen.

    Dieter Dorn (1938 – 2011), seines Zeichens Sägewerksbesitzer im Allgäu, entwickelte seine Methode in der Tradition des bäuerlichen „Knochenbrechens“, aufgebaut auf den Techniken eines alten Bauern, der Dieter Dorn selbst von einem Hexenschuss erstaunlich schnell kurierte.

    Kombiniert wird dieses oft mit der sanften Technik der Bandscheiben entlastenden energetischen Massage nach Breuss.

    Rudolf Breuss (1899 – 1990) war Heilpraktiker und entwickelte unter anderem diese Form der Massage, sie wird sanft, langsam und mit relativ wenig Druck ausgeführt und führt zu einer ungewöhnlich tiefen und sofortigen Entspannung.

    Diese Technik lässt sich vom Mensch sehr gut aufs Tier übertragen und kann erstaunliche Ergebnisse erzielen, sofern der Hund eine Massage zulässt.

    Vor allem Treppen und Hohe Sprünge sind für Hunde oft anstrengend – egal ob groß oder eher kleiner. Und ich denke ein jeder weiß, wie gut eine Massage tut?

    Ich zumindest bin begeistert und unser Max hat diese Massagen sehr entspannt über sich ergehen lassen und war erstaunlich mobil nach diesem Kurs.

    Die Technik ist faszinierend, leicht verständlich und sehr wohltuend für den Hund.

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    Gesundheitsberater nach Hildegard von Bingen

    Das klingt erstmal gut und für mich wahnsinnig spannend. Mittelalterliches Kräuterwissen kann mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.
    Diese Frau, ihre ganzheitliche Sicht auf die Welt und ihre – für das 12. Jahrhundert – außergewöhnliche Stellung in der Gesellschaft (sowohl kirchlich als auch weltlich) sind ungeheuer interessant.

    Also kurzentschlossen das Seminar gebucht und auf an den Bodensee. Klosternahe Unterbringung und Hildegard Küche sind erstmal ungewohnt, aber es geht ja um neue Impulse für mich, für Euch.
    Kräuterkunde ist in jedem Fall etwas Gutes, auch wenn sich an einigen Punkten meine naturwissenschaftliche Ausbildung meldet und mich mit einer Portion Skepsis ins Rennen schickt.
    Aber wissenschaftliche Ausbildung bedingt auch einen möglichst neutralen Blick auf dargebotenes.

    Kurz und gut, ein spannendes Wochenende. Unheimlich viele Informationen, viel über Kräuter und deren Anwendung, eine Menge Ideen und auch ein guter Transfer in die heutige Zeit.

    Unter anderem die Empfehlung von Kräuterkuren für das persönliche Wohlbefinden in verschiedenen Bereichen.
    Besonders ansprechend für mich die Bärwurz Birnen Kur und eine Frühjahrskur mit Wermut – für die fehlenden Bitterstoffe in der heutigen Ernährung.

    Und bevor ich Dinge anpreise, probiere ich sie aus. Gewürzmischung bestellt und heute ist sie da, Birnen und Honig besorgt (regional und möglichst Bio) und los geht es. Eine Dame vom Seminar empfahl mir, beim ersten Versuch die Birnen zu schälen 😊
    Gesagt getan… Ich bin gespannt!

    Aber grundsätzlich gelten diese Kuren für den Körper nur als unterstützende Maßnahmen, denn nach Hildegard sollten Körper, Geist und Seele auf allen Ebenen im Einklang sein.

    Und das scheint mir aktueller denn je!
    Bald mehr… 

    ♥lich Susanne

     

                 

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    Weltfrauentag

    Am 7. März wird der Gender Pay Gap beleuchtet, in den Nachrichten stolpere ich über eine Meldung, dass in iranischen Schulen wohl Giftanschläge auf Mädchen verübt wurden, in Afghanistan dürfen Frauen nicht mehr arbeiten, nicht mehr studieren, Genitalverstümmelungen bei jungen Mädchen – unabhängig von Krieg und Umweltzerstörung – was ist eigentlich los in dieser Welt?

    Am 8. März ist internationaler Frauentag. Für mich als DDR-Kind ein Datum, welches in Fleisch und Blut übergegangen ist, wenn auch meine Erinnerung an Lobreden auf weibliche Lehrkräfte und rote Nelken eher zwiespältig ist.

    Aber: Frauenrechte sind Menschenrechte – das scheint aktueller denn je.

    Warum denken manche, das Frauen weniger wert sind, weniger können, weniger klug sind?
    Sind es nicht oft die Frauen, die Mütter, die alles zusammenhalten? Die ihren Kindern die Flügel geben um in die Welt zu gehen, aber eben auch die Wurzeln und die Liebe um zu wissen wer man ist, wohin man gehört und was die Wurzeln sind.

    Frauen und ihre Stärke ist ein Thema, welches mich immer wieder umtreibt. Ich kenne viele Frauen, die sich ihrer Kraft gar nicht bewusst sind, die sich klein und ohnmächtig fühlen, wertlos. Und doch möchte ich für diese Frauen eine Lanze brechen, denn sie gehen ihren Weg, tun für ihre Kinder, ihre Familie das beste was sie können und das ist großartig! Oft vergessen sie sich dabei selbst. Dabei ist es wichtig, auch sich selbst mit Gutem zu versorgen – nur dann kann man geben ohne sich selbst zu erschöpfen.

    Das große Vorbild in meinem Leben? Meine Großmutter, eine großartige Frau, die mit Willenskraft und viel Liebe ihren Weg gegangen ist, niemals aufgegeben hat und mir viel für mein Leben mitgegeben hat: Zuversicht, Gottvertrauen, Mut, Bildung, Liebe und die Kraft der Umarmung.

    Frauen (Menschen) die mit Kraft und Mut ihren Weg gehen, auch jenseits der Normen und gesellschaftlichen Konventionen, gab es schon immer und wird es hoffentlich immer geben! Sie können uns Vorbild sein, Mut machen, einen Weg zeigen und Ideen geben. Archäologie und wissenschaftliche Forschung bringen auch immer mehr Erkenntnisse über das Leben von Frauen und ihrer Bedeutung in vergangenen Zeiten ans Licht. Kriegerinnen, Jägerinnen, Schamaninnen, Heilerinnen, Gelehrte, Anführerinnen, Prophetinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Piraten, Räuber, Ritter … und noch viel mehr. Die Beschränkung liegt oft nur im Kopf.

    Ich wünsche allen einen wunderbaren Tag
    auch den vielen wunderbaren Männern, die uns Kraft geben, den Rücken stärken, die Aufgaben teilen, einfach da sind (ohne dabei etwas von ihrer Männlichkeit einzubüßen!)

    Und ein Hoch auf unsere wunderbaren Töchter, Kinder ♥️ mögen sie mit weniger Grenzen im Kopf in die Welt starten!

    ♥️lich Susanne

     

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    Aschermittwoch 2023

    40 Tage die Dinge anders machen…
    … das ist ein wunderbares Motto, dem ich mich immer wieder gerne anschließe.

    Nachdem gestern hier noch der Faschingsumzug vorbei kam wird es heute ruhig. Das bunte Gewimmel und das fröhliche Helau war wunderbar und berührend nach den letzten 2 Jahren.

    Heute Aschermittwoch, ein Stop, Innehalten, nach innen schauen, nach der Welt schauen, nach unserem wunderbareren Planeten der jetzt mit Krieg, Tod und Terror überzogen ist, Erdbeben, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen. Unzählige Tote und traumatisierte Menschen auf dieser Welt – es betrifft uns nicht direkt und trotzdem erreicht und berührt es uns.

    Gerade da scheint mir der Satz „Schwerter zu Pflugscharen“, der in meiner Jugend als Statement auf viele Jacken genäht war, der Wunsch nach Frieden, diese Erde und ihre Bewohner mit Respekt zu behandeln … wohl aktueller denn je!

    Still werden…
    Aschermittwoch ist das Ende der tollen Tage und gleichzeitig ein Start, ein „Los Geh Tag“, ein Tag, der in die Ruhe führen will.

    Von heute an 7 Wochen anders – die Welt einmal mit anderen Augen sehen und sich selbst auch.

    Ich bin dabei. Und Du?

     

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    Der letzte Tag im Jahr

     

    So wie der Wind weht, fegen Frau Holle und die wilde Jagd ordentlich durch – so der Glaube der Rauhnächte.

     

    Vielleicht liegt es in unruhigen und stürmischen Zeiten besonders nahe sich an Traditionen zu erinnern, an Dinge aus alter Zeit… oder auch zu denken, das früher alles besser war.

     

    Wie auch immer, ein fast frühlingshafter Morgen am Main war ein wunderbarer Start in den letzten Tag dieses Jahres.

     

    Vieles darf bitte gehen, einiges möchte ich abschließen und hinter mir lassen.

    Genauso möchte ich aber auch an das Morgen glauben, auf den Frühling hoffen und im Garten wieder die Blumen blühen sehen.

     

    In diesem Sinne

    Euch einen guten Jahreswechsel und einen wunderbaren Start ins neue Jahr!

     

    ❤️lich Susanne

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    Weihnachten 2022

     

    Die Feiertage sind vorbei … gehen wir jetzt zum Alltag über?

    Dieses Jahr war in vielen Momenten besonders herausfordernd, anders, mit vielen Gesprächen, Veränderungen weltweit, Krieg, klimatisch und auch politisch. Das eine zu warm, das andere irgendwie zu kalt. So stehen wir alle im persönlichen, aber auch im großen und ganzen vor Herausforderungen und Veränderungen.

    Je älter ich werde um so spannender wird die Frage was ist Weihnachten für mich, für uns? Was bedeutet es? Wie lange dauert es?
    Für mich endet die Weihnachtszeit am Dreikönigstag (der Weihnachtsbaum darf gerne auch noch länger stehen). Oder sind es doch nur die zwei Feiertage und danach verschwindet alles im Alltag? Was passiert in den Familien, wo diese Tage Arbeit bedeuten?
    Müssen es große Pakete mit Geschenken sein oder zählt vielleicht doch eher der Gedanke, das aneinander denken und der Mensch gegenüber, der wichtig ist – wichtiger jedenfalls als das perfekte Bild nach außen.
    Gutes Essen gehört dazu, Gemeinsamkeit, ganz klar … aber was, wenn aus Tradition ein Korsett, gar ein Zwang wird? Nur noch das Äußere bleibt, eine Hülle ohne Wärme?

    In diesem Jahr ist mir aufgefallen, dass es oft schwer fällt den anderen wirklich zu sehen und wahrzunehmen. Jeder ist mit seinem Bild und Plan von diesen Tagen so beschäftigt und erfüllt, dass anderes ganz schwierig scheint.

    Dunkelheit und Stille am Jahresende vermögen uns etwas zu geben, sind wichtig. Scheinbar ist das völlig in Vergessenheit geraten. Diese Tage zwischen den Jahren sind aus der Zeit gefallen und bieten dadurch den Raum zum Innehalten und Nachdenken, um das Jahr Revue passieren zu lassen.
    Ein paar Momente der Ruhe finden sich bestimmt zwischen Arbeit, Einkauf, Familie und Jahresrückblenden im TV – Rückblick, Ausblick, Orakeln und Räuchern, sich auch erinnern an die guten und die schlechten Momente des Jahres. Abschied nehmen vom alten Jahr, mit Neugierde und Wünschen auf das neue Jahr schauen. Nehmt Euch etwas Zeit um der Stille und Dunkelheit des Winters zu lauschen. Die Natur sammelt dadurch Kraft für einen Neubeginn und wir?

    Also, was ist Weihnachten und das Jahresende für euch?
    Auch da … nehmt euch Zeit für eure Wünsche und Gedanken.
    Wenn nach den Feiertagen wieder alles normal läuft, muss man sich nicht zwingend sofort von Stress und Hektik einfangen lassen.

    In diesem Sinne
    ❤️lich Susanne

     

Eiche im Kloster Disibodenberg

Gib acht auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
Gib acht auf deine Worte, denn sie werden zu Taten.
Gib acht auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten.

Gib acht auf deine Gewohnheiten, denn sie werden zu Charaktereigenschaften.
Gib acht auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Hildegard von Bingen

🌻 ☀ 🌿

Danke für einen inspirierenden gemeinsamen Tag auf den Spuren dieser großartigen Frau!

Starten wir gestärkt in die neue Woche!

♥lich Susanne

 

 

 

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